Schemacoaching ist eine aus der Schematherapie entwickelte, wissenschaftlich fundierte Methode. Sie verbindet Erkenntnisse der Psychologie und Neurobiologie mit erlebnisaktivierenden und emotionsfokussierten Techniken.
In manchen Situationen reagieren wir wie auf Autopilot: Wir erleben teils heftige, negative Gefühle und reagieren automatisch, weil durch unsere Bewertung der Situation alte Muster (Erlebnisnetzwerke) aktiviert werden.
Diese Muster entstehen aus frühen Beziehungserfahrungen, in denen Grundbedürfnisse nicht angemessen erfüllt wurden. Als Bewältigungsstrategie haben sich Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster (Schemata) entwickelt. Sie waren in der Vergangenheit hilfreich und wichtig, heute sind sie oft hinderlich.
Durch Methoden wie Imaginationsübungen, den Dialog mit inneren Anteilen und andere erlebnisorientierte Interventionen werden diese Muster bewusst gemacht und verstanden. Neue, korrigierende Erfahrungen treten an die Stelle von früherem Erleben. So verlieren belastende Muster nach und nach an Einfluss.
Das Ziel ist, Verständnis für sich selbst zu gewinnen, belastende Situationen gelassener zu meistern und Handlungsfreiheit anstelle von automatisch aktiviertem Erleben und Handeln zu entwickeln.
Hypnocoaching verbindet systemisches Coaching mit moderner Hypnose. In einem Zustand fokussierter Aufmerksamkeit können innere Ressourcen leichter zugänglich gemacht werden. So entstehen neue Perspektiven und nachhaltige Veränderungen.
Zum Beispiel, wenn du ...
Wir klären zunächst dein Anliegen. Wenn du es erlaubst, unterstütze ich dich dabei, dich in einen entspannten Zustand fokussierter Aufmerksamkeit zu versetzen. Dabei behältst du jederzeit die Kontrolle. Ich begleite dich dabei neue Lösungswege zu finden und sie in deinen Alltag zu übertragen.
Veränderung geschieht nicht nur durch Verstehen, sondern auch durch Erleben. Denn Körper, Geist und Gefühl arbeiten zusammen. Unser Gehirn verarbeitet innere Bilder und Erlebnisse emotional, körperlich spürbar. So können in der Imagination belastende Muster verändert und neue Erfahrungen erprobt werden. Dabei entstehen neue Erfahrungen, die neben das bisherige Erleben treten und in der Gegenwart wirksam sind.
Manche Themen lassen sich nicht allein durch Nachdenken lösen. Aktionsmethoden machen innere Prozesse sichtbar und erlebbar. Gedanken, Gefühle, Ziele oder Beziehungen werden im Raum dargestellt und erlebt. Das schafft Abstand, neue Perspektiven und häufig überraschende Erkenntnisse.
Sie eignen sich besonders, wenn Entscheidungen schwerfallen, innere Konflikte bestehen oder immer wieder dieselben Muster auftreten. Auch belastende Beziehungen, berufliche Herausforderungen oder ungeklärte Gefühle lassen sich dadurch oft besser verstehen und verändern.
Je nach Anliegen z.B. ...
Unser Gehirn verarbeitet Erfahrungen nicht nur sprachlich, sondern auch emotional und körperlich. Wenn wir Situationen aktiv darstellen und erleben, entstehen neue Erfahrungen – nicht nur neue Gedanken. Dadurch können festgefahrene Muster leichter und schneller erkannt und verändert werden als durch reines Reden.
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